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CO2 und die Folgen | Welt Wald Klima

Die Verursacher des Klimawandels: Heizen – Stromverbrauch – Mobilität

privat und gewerblich

(Fotocollage: Horst Emse)

Im Jahr 2010 wurden energiebedingt 33 Milliarden Tonnen CO2 in die Luft geblasen – eine Steigerung gegenüber 2009 um brutto 5,9% (netto 2,6%). Dazu kamen noch rd. 4 Mrd. t CO2 durch Waldzerstörungen. Seit Beginn der Industrialisierung wurde die CO2-Konzentration in der Luft um 44% erhöht.

In den zurückliegenden 400.000 Jahren war die CO2-Konzentration nie so hoch wie heute.

Der in den zurückliegenden 400.000 Jahren steilste Anstieg geschah etwa vor 130.000 Jahren: In 10.000 Jahren erhöhte sich die CO2-Konzentration um 100 ppm. Von 1960 bis 2010 hat sich die CO2-Konzentration binnen 40 Jahren um 78 ppm erhöht!

Das CO2 in der Atmosphäre bewirkt einen ähnlichen Treibhauseffekt wie das Glasdach eines Gewächshauses: es lässt mehr wärmende Sonneneinstrahlung auf die Erde als Wärmeabstrahlung in den Weltraum zu. Je höher die CO2-Konzentration ansteigt, desto mehr erwärmen sich die erdnahen Luftschichten.

In den letzten 100 Jahren haben sich die bodennahen Luftschichten global durchschnittlich um ca. 0,8°C erwärmt. In der Arktis betrug die Erwärmung zwischen 1981 und 2003 im Mittel 0,54°C pro Jahrzehnt.

Die globale Erwärmung führt zu Veränderungen der klimatischen Lebensbedingungen auf der Erde. Solche Veränderungen sind nicht nur theoretisch zu erwarten, sondern inzwischen faktisch eindeutig auszumachen. Sie verursachen bereits jetzt in einigen Regionen die Zunahme von extremen Wetterlagen mit hohen Schäden (Stürme, Dürren, Überschwemmungen), in der Arktis eine eindeutig messbare relativ schnell voranschreitende Eisschmelze.

Setzt sich die derzeitige Rate der jährlichen globalen CO2-Emissionen fort, ist eine globale Zunahme von mindestens 0,2°C pro Dekade für die nächsten 30 Jahre sehr wahrscheinlich.